Aktuelles aus Ellgau

Das Erntedankfest gefeiert

Prälat Dr. Dietmar Bernt feierte in St. Ulrich in Ellgau eine feierliche Eucharistie zum Erntedankfest. In seiner Ansprache erinnerte der Geistliche daran, dass wir innehalten sollten, um danke zu sagen. „Es ist Gottes Allmacht, die alles wachsen und gedeihen lässt und dessen Gesetze die Menschen anwenden“. Weiter verinnerlichte der Ruhestandsgeistliche den Mitfeiernden, „dass wir dankbar sein dürfen in Frieden und Freiheit zu leben, dankbar sollten wir aber auch für die Menschen um uns herum sein, die uns gut tun“.  Dr. Dietmar Bernt führte aus, dass der Mensch zur Habgier neige, keiner sei davon ausgeschlossen. Auch in diesem Jahr gestaltete der Ellgauer Obst- und Gartenbauverein unter Anleitung von Josefa Zwerger den geschmackvollen Erntedankaltar. Passende Lieder aus dem „Ad Majorem“ umrahmten den Festtagsgottesdienst. Der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser trug mit einigen Liedern zur musikalischen Umrahmung bei. Nach der Eucharistie konnten bei Elisabeth Wagner-Engert Waren aus fairem Handel eingekauft werden. Die Ministranten boten gegen eine freiwillige Spende Minibrote an. Die „Aktion Minibrot“ der Katholischen Landvolkbewegung unterstützt seit vielen Jahren mit diesen Einnahmen Projekte im Senegal und in Rumänien.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Neue Kerzen für die Ellgauer Kirche

Simone Götzfried und Susanne Hurler waren wieder kreativ. Die Ellgauer Mesnerin, die jahrelang die Osterkerze alleine entwarf und herstellte, fand Unterstützung bei Susanne Hurler, die sich seit vielen Jahren in der kirchlichen Jugendarbeit und in der Pfarrbücherei engagiert.  Beide hatten die Idee, neue Apostelkerzen zu gestalten. Bald werden die zwölf Kerzen mit ihrem Licht von den Apostelkerzenhaltern in den Gottesdienst strahlen. Die Idee entstand Susanne Hurler während der Predigt am Pfingstfest. Deshalb versah sie – nach Rücksprache mit Mesnerin Simone Götzfried – die zwölf Kerzen mit der Flamme des Heiligen Geistes, mit dem Kreuzzeichen, dem jeweiligen Apostelnamen und dessen Gedenktag (Namenstag). Stolz präsentieren Susanne Hurler (links) und Mesnerin Simone Götzfried (rechts) die neuen Kerzen für die Pfarrkirche St. Ulrich in der Kapelle des Gotteshauses.

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)

Das Kirchen-Café hatte wieder geöffnet

Am zweiten Sonntag im September stellten sich Kaplan Hrudaya Raj Gade und die Gemeindereferentin Batistina Pavic während des Gottesdienstes in St. Ulrich vor. Kaplan Hrudaya wird in den Gemeinden der neuen Pfarreiengemeinschaft Nordendorf – Westendorf den leitenden Pfarrer Pater Norman im seelsorgerischen Dienst unterstützen. Batistina Pavic übernimmt als Gemeindereferentin pastorale Aufgaben. Nach der feierlichen Eucharistie boten Daniela und Simon Malik Waren aus fairem Handel an. Ebenso bestand die Möglichkeit, dem Kirchen-Café im 1. Stock des Pfarrheimes einen Besuch abzustatten. Das Organisationsteam Gabi und Walter Bobinger sowie Elvira Schombacher hatte die Tische liebevoll mit Sonnenblumen und Plätzchen dekoriert. Vielen Besuchern mundete der heiße Kaffee oder die Tasse Cappuccino. Ebenso konnten sich die Besucher bei Susanne Hurler mit Lesestoff aus der Pfarrbücherei eindecken.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp)

 


"Ewige Anbetung" in St. Ulrich in Ellgau

In tausenden von Pfarrgemeinden und Klöstern weltweit wird Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament rund um die Uhr verehrt und angebetet. In der Pfarrgemeinde St. Ulrich in  Ellgau geschieht dies jährlich am 3. September. Die versammelten Gläubigen fanden Zeit zum stillen Gebet, Wortgottesleiter lasen besinnliche und meditative Texte. Musikalisch gestaltete die Gruppe „Ecclesia Musica“ die „Ewige Anbetung“ mit Liedern von Albert Frey, Pater Norbert Becker und Tim Hughes sowie einigen Instrumentalstücken.  Die Gruppe besteht seit etwa zwei Jahren und tritt immer wieder bei kirchlichen Anlässen auf. Grundlage für die „Ewige Anbetung“ ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi in den Gestalten der Eucharistie.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


„Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun“Bilderbuchtheater im Ellgauer Ferienprogramm

Die neun Buben und Mädchen hörten gebannt zu, als ihnen Elisabeth Wagner-Engert und Hildegard Schafnitzel  den Inhalt des Kinderbuches „Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun“ erzählten. Die beiden Betreuerinnen aus dem Büchereiteam hatten im Rahmen des Ellgauer Ferienprogrammes in die Bücherei im Pfarrheim eingeladen. Kreativ wurden die Kinder als es darum ging, Stabfiguren für ein Sandtheater zu kreieren. Voller Freude spielten die Mädchen und Buben ihren Eltern und Großeltern die Geschichte vom einsam wachsenden Gänseblümchen, der Katze und dem dazugehörigen Zaun vor. Das Kinderbuch von Thomas Rosenlöcher und Verena Hochleitner lässt für Kinder die Liebe zur Natur und zum Kleinen herauslesen. Es ist eine feinfühlig-poetische Geschichte über Achtsamkeit und Respekt, über Vorurteile und Intoleranz, über die Verschiedenheit der Weltanschauungen. Das empfehlenswerte Kinderbuch wurde im Jahre 2015 mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

 

(Text von Rosmarie Gumpp, Bild von Christine Baumgärtner)


Mariä Himmelfahrt

Der 15. August wird in Bayern in vielen Regionen als Fest „Mariä Himmelfahrt“ gefeiert. Zum Brauchtum gehört an diesem Tag auch der Kräuterbüschel oder der Krautbund, der mindestens sieben Kräuter, manchmal auch mehr, enthalten soll. Im feierlichen Gottesdienst segnete Pater Jino die Kräuterbuschen in der Ellgauer St. Ulrichskirche. Der „Kräuterbüschel“ soll Heilkräfte besitzen, die sich die Landbevölkerung von jeher zunutze machte. Beispielsweise soll er unter dem Dachboden aufgehängt vor Blitzeinschlag schützen oder ins Viehfutter beigemengt die Gesundheit der Tiere erhalten. Neben dem Einbinden diverser Kräuter- und Heilpflanzen können auch noch bunte Blumen aus dem eigenen Garten hinzugefügt werden. Gefertigte Kräuterbüschel gibt es in Ellgau seit dem Jahre 1989. Josefine Stuhler erzählt, dass sie die Idee aus Thierhaupten mitgebracht hat. „Dort gab es in der Festwoche immer Kräuterbüschel zu kaufen“.  Sie brachte diesen Vorschlag in den Pfarrgemeinderat ein. „Wir wollten in der damaligen Zeit den Kirchbau finanziell unterstützen“, erzählt Josefine Stuhler. Alljährlich treffen sich im Hof der Familie Stuhler freiwillige Helferinnen zum Binden der Sträuße.  Heute unterstützen die Frauen, die zuvor schon die Kräuter in der Ellgauer Flur und aus dem eigenen Garten sammeln je zur Hälfte eine soziale Einrichtung und der andere Teil gehört für kirchliche Zwecke. In diesem Jahr brachten die rund 100 Kräuterbüschel, die alle verkauft wurden, genau 501 Euro ein.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kirchen-Café lud zum fröhlichen Plausch ein

Nach dem Sonntagsgottesdienst mit Prälat i.R. Dr. Dietmar Bernt öffnete das Ellgauer Kirchen-Café seine Pforten. Eine stattliche Anzahl Mitfeiernder traf sich zum gemütlichen Plausch bei einer guten Tasse Kaffee oder Cappuccino. Birgit Häusler und Heidrun Heider hatten liebevoll die Tische mit Blumen dekoriert und mit Plätzchen gedeckt. Sie servierten auch die heiße Köstlichkeit. Jung und Alt fühlte sich beim monatlichen Treffen im Pfarrheim gut aufgehoben.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kleinkindergottesdienst

Das Vorbereitungsteam freute sich über 22 Kinder und ihre Eltern, die mit Begeisterung an dem Gottesdienst teilnahmen.

Der Kleinkindergottesdienst fand am 02. Juli 17 parallel zum Patrozinium St. Ulrich in Ellgau statt. "Ich bin anders als du - das macht das Leben bunt" lautete das Motto dieser Feier. Nachdem die Kinder über die Einzigartigkeit und Unterschiede des Einzelnen nachgedacht und gesprochen hatten, gestaltete jedes Kind ein Tuch besonders und individuell, so wie jeder selbst auch ist. Anschließend hörten die Mitfeiernden, warum Ulrich so einzigartig und anders war.

 

(Text und Bilder von Gundula Thalhofer)


Patrozinium St. Ulrich Ellgau

Das Ellgauer Gotteshaus ist dem heiligen Ulrich geweiht. Dieser wird nicht nur als Patron in der Ellgauer Kirche verehrt, sondern ist auch der Schutzpatron – neben Afra und Simpert – der Diözese Augsburg. Im Jahre 955 verteidigte er als Bischof hoch zu Ross die Stadt Augsburg vor den herannahenden Ungarn. Ulrich wurde in Wittislingen geboren, studierte in der Schweiz und unterstützte als junger Geistlicher seinen bischöflichen Onkel. Später wurde er selbst Bischof.  Seine Attribute sind das Bischofsornat und der Fisch. Pater Jino feierte den Festgottesdienst zum „Ulrichstag“ in Ellgau, der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser umrahmte die festliche Liturgie. In seiner Predigt ging der Geistliche ausführlich auf die Vita des Heiligen ein, „der uns auch heute noch ein Vorbild sein sollte“. Zeitgleich fand im Pfarrheim ein Kindergottesdienst statt.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp)


Feierliche Fronleichnamsprozession durch die Straßen Ellgaus

Am Fest „Fronleichnam“ und am darauf folgenden Sonntag feierten Pater Norman und Pater Jino eine festliche Eucharistie in Ellgau und in Ehingen. Viele Gläubige aus den Gemeinden und  der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf fanden sich zunächst zum Gottesdienst und der anschließenden Prozession durch die Dörfer ein. In seiner Ansprache erläuterte Pater Norman, dass das lebendig gewordene Brot anschließend in der Monstranz durch die Straßen getragen werde. „Jesus ist wahrhaft unter uns gegenwärtig“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf. In der Fronleichnamsprozession waren neben den vielen Mitfeiernden auch die diesjährigen Erstkommunionkinder,  die Abordnungen verschiedener Vereine sowie viele Familien mit ihren Kindern dabei. Die  Musikkapellen Ellgau und Ehingen umrahmten die Prozessionen. In Ellgau gestaltete der Kirchenchor die Prozession mit. Außderdem nahm auch die Mädchen-Jugendgruppe an diesem Fest des Glaubens teil.
 

(von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)

 


Oberndorf-Bittgang der Gemeinde St. Ulrich Ellgau

Am 20.05.2017 machten sich 27 Personen im Rahmen des traditionellen Oberndorf-Bittganges auf den Weg in die Herrgottsruhkapelle nach Oberndorf, um dort die Heilige Messe zu feiern, an der insgesamt 33 Personen teilnahmen und die von Pater Norman und Pater Jino zelebriert wurde.

Nach der Messe pilgerten 18 Pilger zurück nach Ellgau.


Erstkommunion in St. Ulrich Ellgau

Bild: Nitsche Fotographie, Rain
Bild: Nitsche Fotographie, Rain

"Kommunion heißt: Wir feiern Gemeinschaft.

Kommunion heißt: wir feiern ein Glaubensfest.

Was Jesus mit den Jüngern gefeiert hat, wird heute wahr."

(von Norbert M. Becker)

 

Am 7. Mai 2017 wurden 21 Kinder aus Allmannshofen, Ehingen und Ellgau an den Tisch des Herrn gerufen.

Sie haben zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie erhalten, welches die Quelle und den Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens darstellt. (LG11)

 

Weitere 14 Kinder aus Nordendorf und Blankenburg feierten am 30. April 2017 ihre Erstkommunionfeier.

 

(von Angelika Ledermann, leicht verändert)

Bild: Nitsche Fotographie, Rain
Bild: Nitsche Fotographie, Rain