Aktuelles aus Ellgau

Eucharistiefeier mit Tauferneuerung

Pater Norman feierte die sonntägliche Eucharistie in St. Ulrich in Ellgau. Im Rahmen der diesjährigen Vorbereitung auf das Sakrament der Eucharistie erneuerten die Kommunionkinder und mit ihnen auch alle Mitfeiernden ihr Taufversprechen. Angeleitet durch ein Vorbereitungsteam gestalteten die Kommunionkinder durch Kyrie-Rufe, Fürbitten und meditative Gedanken zum Thema „Taufe“ die Messfeier mit. In einem Predigtgespräch erläuterte Pfarrer Norman D´Souza, der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf den Kindern das Sakrament der Taufe. Anschließend segnete er Kreuze für die Kommunionkinder, die sie von ihren anwesenden Taufpaten umgehängt bekamen; zugleich zeichneten die Paten ein Kreuz auf die Stirn ihrer ehemaligen Täuflinge. Beim Vaterunser bat der Geistliche die Kinder um den Altar. In allen Gottesdiensten der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf fand an diesem Wochenende die Tauferneuerung statt.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Sternsingergruppen in Ellgau unterwegs

Auch in Ellgau waren in diesem Jahr wieder die Sternsinger unterwegs. Insgesamt 31 Buben und Mädchen machten sich in neun Gruppen an zwei Tagen auf den Weg, um den Menschen den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen zu bringen. Gleichzeitig erbaten sie eine Spende für Kinder in Indien. Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit. Die Ellgauer Sternsinger ersammelten die stolze Summe von 2803 Euro, die zur Hälfte an Schwester Antonie Zwerger in die Mission nach Brasilien gehen. Der andere Teil soll Kindern in Indien helfen, dass sie nicht mehr arbeiten müssen, sondern eine Schule besuchen können. Susanne Hurler zeichnete auch in diesem Jahr für die Organisation der Sternsingerarbeit verantwortlich.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Das Jesuskind lädt zum Innehalten ein

Das Ellgauer Jesulein lädt in der St. Ulrichskirche zum Beten, Verweilen und Innehalten ein. Pfarrer Norman d´Souza freute sich über den guten Besuch der Christmette an Heiligabend. Susanne Hurler hatte mit 17 Kindern (ab der 1. Klasse) das Krippenspiel einstudiert. Sie schrieb die Szenen um das Wunder von Bethlehem selbst und gab ihm den Namen „Anja hilft dem Christuskind“. In seiner Ansprache verdeutlichte Pater Norman, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist. „Wenn wir später unsere Geschenke auspacken, freuen wir uns darüber, aber die größte Freude sollte für uns das Kind in der Krippe sein“. Prälat i. R. Dr. Dietmar Bernt zelebrierte am zweiten Weihnachtsfeiertag (Stephanustag, erster Märtyrer) die feierliche Eucharistie in Ellgau. Er ging auf den ersten Blutzeugen Christi in seiner Predigt ein. Der Kirchenchor unter Konrad (Dirigent) und Elke Eser (Orgel) hatte die Kempter-Messe einstudiert und umrahmte den Festgottesdienst.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Familiengottesdienst in St. Ulrich Ellgau

Sehr gut besucht war der Familiengottesdienst in der Ellgauer St. Ulrichskirche. Das Vorbereitungsteam um Bettina Dittrich, Ombeline Monfroy und Marianne Wagner wählte das Thema „Wir bereiten den Weg für die Ankunft des Herrn“. Beim Kyrie räumten die Kinder Stolpersteine aus dem Weg wie beispielsweise Stolz, nachträglich sein oder
Egoismus. Prälat i. R. Dr. Dietmar Bernt führte ein kindgemäßes Predigtgespräch, bei dem die Begriffe„Evangelium“ und „Prophet“ geklärt wurden. „Mit Johannes dem Täufer sind wir auf dem Weg zur Krippe, denn dort erwartet uns das Licht der Welt, Jesus Christus“. Die Freude darauf kam in den Fürbitten zum Ausdruck. Beim gemeinsamen Vater unser versammelte der Ruhestandsgeistliche die Kinder um den Altar. Die Gruppe „Generations“ unter der Leitung von Hubert Malik gestaltete die feierliche Eucharistie zum zweiten Advent musikalisch. Zur Erinnerung an den Familiengottesdienst durfte jeder Mitfeiernde ein Teelicht mit nach Hause nehmen.


Adventssingen mit Adventsmarkt in Ellgau

Das Ellgauer Adventssingen gibt es bereits so lange wie die „neue“ Ellgauer Kirche. Seit 23 Jahren zeichnet die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins für die Organisation und Durchführung des alljährlichen Adventskonzertes verantwortlich. Josefa Zwerger, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, entbot ein Grußwort. Eine stimmungsvolle Stunde zu Beginn der adventlichen Tage ermöglichten Blechfrei, die Klarinettengruppe des Musikvereins Ellgau, der Kirchenchor Ellgau, das Vokalensemble Somesing und die Kinder-
singgruppe des Obst- und Gartenbauvereins. Die Gruppe Blechfrei eröffnete das Adventskonzert mit „Auf dem Berge da gehet der Wind“, anschließend folgten „Für´s Gmüat“, eine Volksweise aus Salzburg und „Volksliedchen und Märchen“. Aus der Gegend zwischen Donauwörth und Dillingen kommen die sechs Sängerinnen und zwei Sänger des Vokalensembles Somesing. Unter der Leitung von Eva Horner zeigte die Gruppe, die auch Mitglieder der „PiccaDilly´s“ sind, ihr gesangliches Können, das von deutschen adventlichen Liedern über internationales Liedgut (beispielsweise „God so loved the world“ und „La nuit“) reichte. Josefine Stuhler leitete mit Adventsgedanken in den zweiten Teil des nachmittäglichen Konzertes über. Elke Eser an der Orgel und Christine Schmid, Querflöte sorgten für die musikalische Einleitung. Der zweite Teil wird alljährlich vom Kirchenchor Ellgau unter der Leitung von Konrad und Elke Eser gestaltet. „Öffnet die Tore“, „Hör in den Klang der Stille“ und „Seht das Wunder ist geschehen“ - so die gesanglichen Beiträge des Kirchenchores. Ihren ersten Auftritt unter der Leitung von Sabine Zwerger hatten die Kinder der Singgruppe des Obst- und Gartenbauvereins. Sie sangen aus vollen
Kehlen „Im Advent, im Advent“ (Detlev Jöker) und Rolf Zuckowskis „……und Frieden für die Welt“. Beeindruckend endete das diesjährige Ellgauer Adventssingen mit dem „Adventsjodler“, gemeinsam gesungen vom Kirchenchor Ellgau und dem Vokalensemble Somesing, dirigiert von Eva Horner. Abschließend bedankte sich Kaplan Hrudaya für das gelungene Adventskonzert und wünschte allen Besuchern eine gesegnete Adventszeit. Anschließend luden verschiedene Organisationen auf dem Kirchenvorplatz zum Adventsmarkt ein. Die Pfarrbücherei veranstaltete einen Tag der offenen Tür und für Kinder gab es ein Bilderbuchkino. Passend zur Jahreszeit fing es beim Marktbesuch leicht zu schneien an.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Jakob und die Himmelsleiter

Reges Treiben herrschte gegen Mittag in der Ellgauer Mehrzweckhalle. Die rund 100 Buben und Mädchen konnten sich noch sportlich betätigen, bevor der Kinderbibeltag startete. Seit vielen Jahren ist am unterrichtsfreien Buß- und Bettag für die Pfarreiengemeinschaft Nordendorf der Kinderbibeltag. Dieses Jahr stand er unter dem Motto „Jakob und die Himmelsleiter“. Unter der Regie von Sonja Schafnitzel bereiteten sich rund 20 Frauen auf ihre Arbeit in den Workshops mit den Jungen und Mädchen vor. Silke Hirschbeck begleitete auf ihrer Gitarre das Lied zum Kinderbibeltag „Heute ist ein schöner Tag.“
Pfarrer Norman D´Souza hieß sowohl die Teilnehmer als auch ihre Betreuerinnen herzlich willkommen und meinte: „Gott spricht zu uns durch die Bibel.“ Ein szenisches Spiel zu Beginn des Kinderbibeltages verdeutlichte das diesjährige Thema „Jakob und die Himmelsleiter“. Die jungen Akteure zeigten in ihrem Anspiel wie Jakob seinen Bruder Esau um dessen Erstgeburtsrecht betrog. Er muss fliehen und hat auf der Flucht den berühmten Traum mit der Himmelsleiter. Nach vielen Jahren in der Fremde kehrt er mit seiner eigenen Familie heim und bittet seinen Bruder Esau um Vergebung. Sonja Schafnitzel, Christine Eß, Birgit Weber und Daniela Malik zeichneten für das szenische Spiel verantwortlich. In verschiedenen Arbeitsgruppen beschäfigten sich die Schüler mit der diesjährigen Thematik. Pater Norman feierte mit allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen eine abschließende Andacht in der Ellgauer St. Ulrichskirche.


Ein Haus voll Glorie schauet

Vor 23 Jahren war in Ellgau Kirchweihe

Der 13. November 1994 wird vielen Ellgauern im Gedächtnis bleiben. Nach vierjähriger Bauphase wurde die neue St. Ulrichskirche durch den damaligen Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz geweiht. Mit dem neuen Ellgauer Gotteshaus ist der Name Hermann-Josef Lampart eng verbunden. Geistlicher Rat i.R. Hermann-Josef Lampart war von 1988 bis 2000 Pfarrer in Nordendorf und Ellgau. Er war einer der Hauptorganisatoren des Ellgauer Kirchbaus. Und so ließ es sich der inzwischen 89-jährige Geistliche nicht nehmen, am Sonntag vor dem 23. Weihejubiläum in St. Ulrich die Eucharistie in „seiner“ Kirche zu feiern zusammen mit Prälat i.R. Dr. Dietmar Bernt. Beide Priester verbringen in der Zwischenzeit ihren Lebensabend bei den barmherzigen Schwestern in Augsburg-Göggingen. „Sie wissen, dass es mich immer wieder in Ihre Kirche herzieht. Bleiben Sie Ihrer Kirche treu, nicht nur dem Gebäude sondern der Gemeinschaft, dass wir alle zusammen lebendige Steine werden,“ so Geistlicher Rat i.R. Hermann-Josef Lampart. Der Kirchenchor unter Elke und Konrad Eser umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Gerne suchten beide Priester nach dem Gottesdienst das persönliche Gespräch mit den Mitfeiernden beim Kirchencafé.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Die Kommunionkinder stellten sich vor

Am letzten Sonntag im Oktober stellten sich in der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf die Erstkommunionkinder 2018 vor. Die Vorbereitungen laufen unter dem Motto „In Gottes Hand geborgen“. In St. Ulrich in Ellgau freuten sich zwei Mädchen und acht Jungen, dass sie sich namentlich im Gottesdienst den Mitfeiernden vorstellen durften. Sie erzählten, was sie alles mit ihren Händen „machen“ können. Auch die Kyrie-Rufe und die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen. Der leitende Pfarrer Norman D´Souza zeigte in einem Predigtgespräch mit den Kindern die Bedeutung der Erstkommunion auf: „Gott lädt dich ein, auch deine Mama und deinen Papa“.  Der Kirchenchor unter Elke und Konrad Eser umrahmte den Vorstellgottesdienst feierlich. Am Ende der Eucharistie verteilten die Kommunionkinder Namenszettelchen mit der Bitte um das Gebet.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Das Ellgauer Kirchen-Café feierte seinen 5. Geburtstag

Das Organisationsteam Gabi Stemmer und Daniela Malik hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Gäste nach dem sonntäglichen Gottesdienst mit Prälat Dr. Dietmar Bernt zu bewirten. Eine liebevolle herbstliche Dekoration lud an den Stehtischen bei einer guten Tasse Cappuccino oder Kaffee zum gemütlichen Plausch über „Gott und die Welt“ ein. Zum 5. Geburtstag gab es sogar Sekt und selbstgebackenen Kuchen. Vor fünf Jahren fand auf Initiative des damaligen Leiters der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf Franz Walden ein Austauschtreffen statt. Birgit Häusler hatte die Idee, doch die Möglichkeit zu schaffen, nach dem Besuch des Gottesdienstes noch eine Verweilmöglichkeit zu schaffen. Elmar Jung erzählte, dass es früher nach der sonntäglichen Eucharistie eine „Gmoind“ gab. Hier blieben die Menschen stehen und hörten sich die Bekanntmachungen des Bürgermeisters an. So entstand dann die Idee unter Federführung der Vorsitzenden des gemeinsamen Pfarrgemeinderates Elisabeth Wagner-Engert im Ellgauer Pfarrheim ein sogenanntes „Kirchen-Café“ zu eröffnen. Seit fünf Jahren erfreut sich dieser monatliche Treff großer Beliebtheit. Es ist Zeit für ein gutes Gespräch, es besteht die Möglichkeit in der Pfarrbücherei ein Buch auszuleihen oder in den neuen Büchern zu schmökern, es ist schön, bekannte und immer wieder auch „neue“ Gesichter zu entdecken. Fünf Organisationsteams mit zwölf Personen sorgen abwechselnd für die Bewirtung der Besucher. Bilder und Schnappschüsse über fünf Jahre Kirchen-Café von Rosmarie Gumpp ließen so manche Erinnerung wach werden. Nach dem Gottesdienst boten Elisabeth Wagner-Engert und Simon Malik Waren aus fairem Handel zum Verkauf an.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Neue Messdiener eingeführt

Während der sonntäglichen Eucharistie begrüßte Kaplan Hrudaya vier neue Ellgauer Ministranten. Er beglückwünschte sie zum freiwillig gewählten Dienst am Altar. „Es ist eine sehr schöne Aufgabe, die ihr euch ausgesucht habt“. Der Geistliche segnete die neuen Ministrantenkreuze, die dann Oberministrant Alex Grotz den Neuen umhängte.

 

Nach vielen Jahren beendete die Ministrantin Michaela Lindenmayr ihren Dienst. Sie wurde mit einem Geschenk verabschiedet.

 

Auf dem Foto freuen sich die Ellgauer „Minis“ zusammen mit Kaplan Hrudaya, Mesnerin Simone Götzfried, Oberministrant Alex Grotz und den neuen Messdienern in der ersten Reihe: Lukas Zwerger, Amelie Stemmer, Veronika Wech und Hanna Schweitzer. Michaela Lindenmayr wurde nach vielen Jahren verabschiedet

 

(Text: Rosmarie Gumpp, aus Datenschutzgründen leicht verändert, Bild: Martin Koch)


Das Erntedankfest gefeiert

Prälat Dr. Dietmar Bernt feierte in St. Ulrich in Ellgau eine feierliche Eucharistie zum Erntedankfest. In seiner Ansprache erinnerte der Geistliche daran, dass wir innehalten sollten, um danke zu sagen. „Es ist Gottes Allmacht, die alles wachsen und gedeihen lässt und dessen Gesetze die Menschen anwenden“. Weiter verinnerlichte der Ruhestandsgeistliche den Mitfeiernden, „dass wir dankbar sein dürfen in Frieden und Freiheit zu leben, dankbar sollten wir aber auch für die Menschen um uns herum sein, die uns gut tun“.  Dr. Dietmar Bernt führte aus, dass der Mensch zur Habgier neige, keiner sei davon ausgeschlossen. Auch in diesem Jahr gestaltete der Ellgauer Obst- und Gartenbauverein unter Anleitung von Josefa Zwerger den geschmackvollen Erntedankaltar. Passende Lieder aus dem „Ad Majorem“ umrahmten den Festtagsgottesdienst. Der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser trug mit einigen Liedern zur musikalischen Umrahmung bei. Nach der Eucharistie konnten bei Elisabeth Wagner-Engert Waren aus fairem Handel eingekauft werden. Die Ministranten boten gegen eine freiwillige Spende Minibrote an. Die „Aktion Minibrot“ der Katholischen Landvolkbewegung unterstützt seit vielen Jahren mit diesen Einnahmen Projekte im Senegal und in Rumänien.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Neue Kerzen für die Ellgauer Kirche

Simone Götzfried und Susanne Hurler waren wieder kreativ. Die Ellgauer Mesnerin, die jahrelang die Osterkerze alleine entwarf und herstellte, fand Unterstützung bei Susanne Hurler, die sich seit vielen Jahren in der kirchlichen Jugendarbeit und in der Pfarrbücherei engagiert.  Beide hatten die Idee, neue Apostelkerzen zu gestalten. Bald werden die zwölf Kerzen mit ihrem Licht von den Apostelkerzenhaltern in den Gottesdienst strahlen. Die Idee entstand Susanne Hurler während der Predigt am Pfingstfest. Deshalb versah sie – nach Rücksprache mit Mesnerin Simone Götzfried – die zwölf Kerzen mit der Flamme des Heiligen Geistes, mit dem Kreuzzeichen, dem jeweiligen Apostelnamen und dessen Gedenktag (Namenstag). Stolz präsentieren Susanne Hurler (links) und Mesnerin Simone Götzfried (rechts) die neuen Kerzen für die Pfarrkirche St. Ulrich in der Kapelle des Gotteshauses.

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)

Das Kirchen-Café hatte wieder geöffnet

Am zweiten Sonntag im September stellten sich Kaplan Hrudaya Raj Gade und die Gemeindereferentin Batistina Pavic während des Gottesdienstes in St. Ulrich vor. Kaplan Hrudaya wird in den Gemeinden der neuen Pfarreiengemeinschaft Nordendorf – Westendorf den leitenden Pfarrer Pater Norman im seelsorgerischen Dienst unterstützen. Batistina Pavic übernimmt als Gemeindereferentin pastorale Aufgaben. Nach der feierlichen Eucharistie boten Daniela und Simon Malik Waren aus fairem Handel an. Ebenso bestand die Möglichkeit, dem Kirchen-Café im 1. Stock des Pfarrheimes einen Besuch abzustatten. Das Organisationsteam Gabi und Walter Bobinger sowie Elvira Schombacher hatte die Tische liebevoll mit Sonnenblumen und Plätzchen dekoriert. Vielen Besuchern mundete der heiße Kaffee oder die Tasse Cappuccino. Ebenso konnten sich die Besucher bei Susanne Hurler mit Lesestoff aus der Pfarrbücherei eindecken.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp)

 


"Ewige Anbetung" in St. Ulrich in Ellgau

In tausenden von Pfarrgemeinden und Klöstern weltweit wird Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament rund um die Uhr verehrt und angebetet. In der Pfarrgemeinde St. Ulrich in  Ellgau geschieht dies jährlich am 3. September. Die versammelten Gläubigen fanden Zeit zum stillen Gebet, Wortgottesleiter lasen besinnliche und meditative Texte. Musikalisch gestaltete die Gruppe „Ecclesia Musica“ die „Ewige Anbetung“ mit Liedern von Albert Frey, Pater Norbert Becker und Tim Hughes sowie einigen Instrumentalstücken.  Die Gruppe besteht seit etwa zwei Jahren und tritt immer wieder bei kirchlichen Anlässen auf. Grundlage für die „Ewige Anbetung“ ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi in den Gestalten der Eucharistie.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


„Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun“Bilderbuchtheater im Ellgauer Ferienprogramm

Die neun Buben und Mädchen hörten gebannt zu, als ihnen Elisabeth Wagner-Engert und Hildegard Schafnitzel  den Inhalt des Kinderbuches „Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun“ erzählten. Die beiden Betreuerinnen aus dem Büchereiteam hatten im Rahmen des Ellgauer Ferienprogrammes in die Bücherei im Pfarrheim eingeladen. Kreativ wurden die Kinder als es darum ging, Stabfiguren für ein Sandtheater zu kreieren. Voller Freude spielten die Mädchen und Buben ihren Eltern und Großeltern die Geschichte vom einsam wachsenden Gänseblümchen, der Katze und dem dazugehörigen Zaun vor. Das Kinderbuch von Thomas Rosenlöcher und Verena Hochleitner lässt für Kinder die Liebe zur Natur und zum Kleinen herauslesen. Es ist eine feinfühlig-poetische Geschichte über Achtsamkeit und Respekt, über Vorurteile und Intoleranz, über die Verschiedenheit der Weltanschauungen. Das empfehlenswerte Kinderbuch wurde im Jahre 2015 mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

 

(Text von Rosmarie Gumpp, Bild von Christine Baumgärtner)


Mariä Himmelfahrt

Der 15. August wird in Bayern in vielen Regionen als Fest „Mariä Himmelfahrt“ gefeiert. Zum Brauchtum gehört an diesem Tag auch der Kräuterbüschel oder der Krautbund, der mindestens sieben Kräuter, manchmal auch mehr, enthalten soll. Im feierlichen Gottesdienst segnete Pater Jino die Kräuterbuschen in der Ellgauer St. Ulrichskirche. Der „Kräuterbüschel“ soll Heilkräfte besitzen, die sich die Landbevölkerung von jeher zunutze machte. Beispielsweise soll er unter dem Dachboden aufgehängt vor Blitzeinschlag schützen oder ins Viehfutter beigemengt die Gesundheit der Tiere erhalten. Neben dem Einbinden diverser Kräuter- und Heilpflanzen können auch noch bunte Blumen aus dem eigenen Garten hinzugefügt werden. Gefertigte Kräuterbüschel gibt es in Ellgau seit dem Jahre 1989. Josefine Stuhler erzählt, dass sie die Idee aus Thierhaupten mitgebracht hat. „Dort gab es in der Festwoche immer Kräuterbüschel zu kaufen“.  Sie brachte diesen Vorschlag in den Pfarrgemeinderat ein. „Wir wollten in der damaligen Zeit den Kirchbau finanziell unterstützen“, erzählt Josefine Stuhler. Alljährlich treffen sich im Hof der Familie Stuhler freiwillige Helferinnen zum Binden der Sträuße.  Heute unterstützen die Frauen, die zuvor schon die Kräuter in der Ellgauer Flur und aus dem eigenen Garten sammeln je zur Hälfte eine soziale Einrichtung und der andere Teil gehört für kirchliche Zwecke. In diesem Jahr brachten die rund 100 Kräuterbüschel, die alle verkauft wurden, genau 501 Euro ein.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kirchen-Café lud zum fröhlichen Plausch ein

Nach dem Sonntagsgottesdienst mit Prälat i.R. Dr. Dietmar Bernt öffnete das Ellgauer Kirchen-Café seine Pforten. Eine stattliche Anzahl Mitfeiernder traf sich zum gemütlichen Plausch bei einer guten Tasse Kaffee oder Cappuccino. Birgit Häusler und Heidrun Heider hatten liebevoll die Tische mit Blumen dekoriert und mit Plätzchen gedeckt. Sie servierten auch die heiße Köstlichkeit. Jung und Alt fühlte sich beim monatlichen Treffen im Pfarrheim gut aufgehoben.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kleinkindergottesdienst

Das Vorbereitungsteam freute sich über 22 Kinder und ihre Eltern, die mit Begeisterung an dem Gottesdienst teilnahmen.

Der Kleinkindergottesdienst fand am 02. Juli 17 parallel zum Patrozinium St. Ulrich in Ellgau statt. "Ich bin anders als du - das macht das Leben bunt" lautete das Motto dieser Feier. Nachdem die Kinder über die Einzigartigkeit und Unterschiede des Einzelnen nachgedacht und gesprochen hatten, gestaltete jedes Kind ein Tuch besonders und individuell, so wie jeder selbst auch ist. Anschließend hörten die Mitfeiernden, warum Ulrich so einzigartig und anders war.

 

(Text und Bilder von Gundula Thalhofer)


Patrozinium St. Ulrich Ellgau

Das Ellgauer Gotteshaus ist dem heiligen Ulrich geweiht. Dieser wird nicht nur als Patron in der Ellgauer Kirche verehrt, sondern ist auch der Schutzpatron – neben Afra und Simpert – der Diözese Augsburg. Im Jahre 955 verteidigte er als Bischof hoch zu Ross die Stadt Augsburg vor den herannahenden Ungarn. Ulrich wurde in Wittislingen geboren, studierte in der Schweiz und unterstützte als junger Geistlicher seinen bischöflichen Onkel. Später wurde er selbst Bischof.  Seine Attribute sind das Bischofsornat und der Fisch. Pater Jino feierte den Festgottesdienst zum „Ulrichstag“ in Ellgau, der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser umrahmte die festliche Liturgie. In seiner Predigt ging der Geistliche ausführlich auf die Vita des Heiligen ein, „der uns auch heute noch ein Vorbild sein sollte“. Zeitgleich fand im Pfarrheim ein Kindergottesdienst statt.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp)


Feierliche Fronleichnamsprozession durch die Straßen Ellgaus

Am Fest „Fronleichnam“ und am darauf folgenden Sonntag feierten Pater Norman und Pater Jino eine festliche Eucharistie in Ellgau und in Ehingen. Viele Gläubige aus den Gemeinden und  der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf fanden sich zunächst zum Gottesdienst und der anschließenden Prozession durch die Dörfer ein. In seiner Ansprache erläuterte Pater Norman, dass das lebendig gewordene Brot anschließend in der Monstranz durch die Straßen getragen werde. „Jesus ist wahrhaft unter uns gegenwärtig“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf. In der Fronleichnamsprozession waren neben den vielen Mitfeiernden auch die diesjährigen Erstkommunionkinder,  die Abordnungen verschiedener Vereine sowie viele Familien mit ihren Kindern dabei. Die  Musikkapellen Ellgau und Ehingen umrahmten die Prozessionen. In Ellgau gestaltete der Kirchenchor die Prozession mit. Außderdem nahm auch die Mädchen-Jugendgruppe an diesem Fest des Glaubens teil.
 

(von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)

 


Oberndorf-Bittgang der Gemeinde St. Ulrich Ellgau

Am 20.05.2017 machten sich 27 Personen im Rahmen des traditionellen Oberndorf-Bittganges auf den Weg in die Herrgottsruhkapelle nach Oberndorf, um dort die Heilige Messe zu feiern, an der insgesamt 33 Personen teilnahmen und die von Pater Norman und Pater Jino zelebriert wurde.

Nach der Messe pilgerten 18 Pilger zurück nach Ellgau.


Erstkommunion in St. Ulrich Ellgau

Bild: Nitsche Fotographie, Rain
Bild: Nitsche Fotographie, Rain

"Kommunion heißt: Wir feiern Gemeinschaft.

Kommunion heißt: wir feiern ein Glaubensfest.

Was Jesus mit den Jüngern gefeiert hat, wird heute wahr."

(von Norbert M. Becker)

 

Am 7. Mai 2017 wurden 21 Kinder aus Allmannshofen, Ehingen und Ellgau an den Tisch des Herrn gerufen.

Sie haben zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie erhalten, welches die Quelle und den Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens darstellt. (LG11)

 

Weitere 14 Kinder aus Nordendorf und Blankenburg feierten am 30. April 2017 ihre Erstkommunionfeier.

 

(von Angelika Ledermann, leicht verändert)

Bild: Nitsche Fotographie, Rain
Bild: Nitsche Fotographie, Rain