Aktuelles aus Ellgau

Der neue Kaplan ist da

Die Kirchengemeinde von St. Ulrich in Ellgau hieß Kaplan Sanoj Joy Mundaplakkel mit einem kräftigen Applaus beim Sonntagsgottesdienst willkommen. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Wagner-Engert begrüßte den Geistlichen, der seit dem 1. September in der großen Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf seinen Dienst versieht. Sie wünschte dem Priester viel Kraft, Freude und Ausdauer in seinem Dienst mit vielen guten Begegnungen innerhalb der Pfarreiengemeinschaft.  Kaplan Sanoj, der in Kloster Holzen wohnt, stammt aus der Region Kerala in Indien und ist seit drei Jahren in Deutschland. Sein erstes priesterliches Jahr verbrachte er in St. Ulrich und Afra in Augsburg, die letzten beiden Jahre wirkte der freundliche Geistliche in Rain am Lech. Gerne nutzte er auch die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch beim anschließenden Kirchencafé im Ellgauer Pfarrheim. Traudl Schafnitzel und Traudi Wetzel organisierten die erste Einladung zum Kirchencafé nach der Sommerpause. Simon und Daniela Malik sowie Emma Englisch verkauften Waren aus fairem Handel.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Dem Herrgott sei Dank dafür - Pfarrer Hermann-Josef Lampart wurde 90

„90 Jahre – na und! Der Herrgott hat mir diese lange Zeit geschenkt". Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Hermann-Josef Lampart die Gottesdienstbesucher, die zu seinem 90. Wiegenfest gekommen waren. Der Jubilar, der seit dem Jahr 2015 zusammen mit seiner Pfarrhausfrau Maria Brugmoser bei den Vinzentinerinnen in Göggingen lebt, feierte an seinem Ehrentag in der Hauskirche der Schwestern die Eucharistie zusammen mit Dekan i.R. Karl Kraus, unterstützt von einigen Ministranten aus Ellgau und Westendorf.

 

 

 

Lesen Sie HIER einen ausführlichen Bericht

 


Segnung der Kräuterbüschel in St. Ulrich in Ellgau

Bedingt durch die Größe der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf wurden erst am vergangenen Sonntag am Ende der feierlichen Eucharistie in St. Ulrich in Ellgau die Kräuterbuschen gesegnet. Pfarrer John Mulakkal erbat den Segen für Haus und Hof, Mensch und Tier. Der Kräuterbüschel soll Heilkräfte besitzen, die sich die Landbevölkerung von jeher zunutze machte. So soll er beispielsweise im Dachboden aufgehängt vor Blitzeinschlag schützen oder ins Viehfutter beigemengt die Gesundheit der Tiere erhalten. Neben dem Einbinden diverser Kräuter – mancherorts sind es sieben, andererorts sogar bis zu 14 Kräuter – können auch noch bunte Blumen aus dem eigenen Garten hinzugefügt werden. Wie schon seit beinahe 30 Jahren trafen sich im Hof der Familie Stuhler freiwillige Helferinnen zum Binden der Sträuße. In diesem Jahr brachten die rund 90 Kräuterbuschen einen Erlös von 360 Euro, der für kirchliche Zwecke Verwendung finden wird.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Pfarrer Bestle verabschiedet - St. Ulrich in Ellgau machte den Anfang

Es wird ein Abschied in Etappen sein, die Verabschiedung von Pfarrer Konrad Maria Bestle innerhalb der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf. Nach seiner Rückkehr aus England war der Geistliche über fünf Monate eine große Stütze für den leitenden Pfarrer Norman D´Souza. Die erste Verabschiedung war in St. Ulrich in Ellgau. „Ich danke Ihnen, dass Sie mich so herzlich aufgenommen haben. In der großen Pfarreiengemeinschaft konnte ich viele schöne Gottesdienste feiern, junge Paare trauen, Kinder taufen und auch einige liebe Menschen auf ihrem letzten Wege begleiten“. Kirchenpfleger Martin Koch bedankte sich namens der Pfarreiangehörigen und wünschte dem jungen Priester auf seinem weiteren Lebensweg Gottes reichsten Schutz und Segen. Pfarrer Konrad Maria Bestle übernimmt ab September 2018 für fünf Jahre die deutsche Gemeinde an der Piazza Navona in Rom. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Mitfeiernden nach der feierlichen Eucharistie bei einem Stehempfang auf dem Ellgauer Kirchenvorplatz von Pfarrer Konrad Maria Bestle verabschieden.

 

 

 

Diesen Segenswunsch gab uns der junge Geistliche mit auf unseren weiteren Lebensweg:

 

 

 

GOTT

 

DU bist da.

 

Du siehst mich.

 

DU kennst mich.

 

DU magst mich und dafür

 

DANKE

 

ich DIR.

 

(Rosina Schmidkonz)

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)

 

 


„Wir heißen euch herzlich willkommen“

Pfarrer Norman D´Souza war voll des Lobes, als er bei der feierlichen Eucharistie am 15. Sonntag im Jahreskreis sieben neue Messdiener in Ellgau begrüßen durfte. „Wir heißen euch herzlich willkommen. Schön, dass ihr zum Dienst am Altar bereit seid“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf. Jeder neue „Mini“ erhielt eine Kreuzkette und einen Rosenkranz geschenkt, die von dem Geistlichen zuvor gesegnet wurden. Seit 2016 war Alexander Grotz aus Thierhaupten in St. Ulrich in Ellgau als Messdiener tätig. Jetzt wurde der Oberministrant, der in diesem Jahr sein Abitur „baute“, verabschiedet, um im Herbst sein Studium in Passau zu beginnen. Mesnerin Simone Götzfried erinnerte in ihrer Laudatio an sein Mitwirken beim jährlichen Kreuzweg der Jugend (Autor und Regisseur: Pfarrer Franz Walden, der neun Jahre lang Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf war), an seine Begleitung durch Pfarrer Franz Walden und seine verantwortungsvolle Tätigkeit als Oberministrant in St. Ulrich. Zur Erinnerung überreichte Simone Götzfried ein Bild des Ellgauer Gotteshauses und ein Fotoalbum. Pfarrer Norman bedankte sich mit sehr persönlichen Worten bei seinem „Ministranten“ und wünschte ihm auch seitens der Gemeinde Gottes Segen für seine private und berufliche Zukunft. Sichtlich gerührt bedankte sich Alexander Grotz bei der Kirchengemeinde, die ihm „Heimat“ war und bat um das Gebet für seinen weiteren Lebensweg. Mit großem Applaus verabschiedeten sich die Mitfeiernden. Mit am Altar war auch bereits Pfarrer John Mulakkal aus Indien, der im August die Urlaubsvertretung in der großen Pfarreiengemeinschaft übernehmen wird. Dem anschließenden Kirchencafé statteten die beiden Priester auch einen Besuch ab. Ebenso konnten Waren aus fairem Handel eingekauft werden.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp, aus datenschutzrechtlichen Gründen leicht verändert)


Über „Modelle der Verkündigung“ nachgedacht

Diplomtheologin Mechtild Enzinger lud zunächst Interessierte und Engagierte aus der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf in die Pfarrkirche von St. Ulrich in Ellgau ein. Am Namenstag des heiligen Ulrich (04. Juli) gestaltete sie zusammen mit Mesnerin Simone Götzfried und der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Elisabeth Wagner-Engert eine Wortgottesfeier. „Menschen, die diese Kirche zum ersten Mal betreten, fällt das große gleichschenkelige Kreuz an der Wand des Altarraumes auf. Es ist dem Ulrichskreuz nachempfunden. Bewusst, aber dennoch nicht aufdringlich prägt es den Kirchenraum. So als wollte es uns zurufen: Lasst euer Leben so vom Geheimnis Gottes in Jesus Christus prägen, wie Bischof Ulrich es tat“, so die Theologin, die in der Diözese auch für
Fortbildungen kirchlicher und ehrenamtlicher Mitarbeiter zuständig ist. Die Mitfeiernden wurden auch aktiv in die Feier einbezogen. So sollten sie im Stehen sich in die Kreuzhaltung mit ihrem Leib einfühlen. Von Mechtild Enzinger bekamen sie den Wunsch mit auf ihren Weg, dass das Kreuz in unserem Leben und im Leben der Welt immer mehr zum Pluszeichen werde. Auch Pater Norman D´Souza, der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf feierte den Wortgottesdienst mit. Anschließend fanden sich die Wortgottesleiterinnen und Wortgottesleiter der großen Pfarreiengemeinschaft zu einer Fortbildung im Pfarrheim wieder. Mechtild Enzinger informierte über verschiedene Modelle der Verkündigung, klärte auftretende Fragen und hatte auch einen Bücherschatz mitgebracht. So erhielt der Teilnehmerkreis auch ein Verzeichnis der neuen geistlichen Lieder aus dem neuen Gotteslob oder setzte sich mit Hinweisen zur Auswahl der Lesungen an den Wochentagen auseinander. In einem regen Austausch untereinander wurden die vorhandenen „Schätze“ aus den einzelnen Pfarreien „geborgen“. Nach mehreren Stunden ging ein interessanter und informativer Abend seinem Ende entgegen.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


„Streiter in Not, Helfer bei Gott“

In Ellgau wurde das Patrozinium gefeiert

 

„Sie haben einen äußerst bekannten und beliebten Heiligen als Kirchenpatron“ – so Pfarrer Norman D´Souza in seiner Festpredigt am Patroziniumstag der Ellgauer Pfarrkirche. Bischof Ulrich, in Wittislingen bei Dillingen geboren und in St. Gallen erzogen, wurde zunächst unter seinem Onkel Bischof Adalbero Kämmerer in Augsburg. Später wurde er selbst zum Bischof geweiht; heute wird er neben der heiligen Klara und dem heiligen Simpert als Diözesanpatron verehrt. „Bischof Ulrich war ein Staats- und ein Kirchenmann, der das Augsburger Land vor den einfallenden Ungarn rettete“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf in seiner Predigt. Im Jahre 973 verstarb Bischof Ulrich. Der Kirchenchor unter der Leitung von Konrad und Elke Eser umrahmte mit der „Missa parochialis“ des Eichstätter Domkapellmeisters und Komponisten Wolfram Menschick die feierliche Eucharistie. Parallel zum Gottesdienst fand im Pfarrheim ein Kleinkindergottesdienst mit Gemeindereferentin Batistina Pavic und dem Kindergottesdienst-Team statt. Auch die Jüngsten beschäftigten sich mit Bischof Ulrich. Seit vielen Jahren findet am Abend des Patroziniums in Ellgau ein Bittgang zum sogenannten Speckkreuz statt. Auch in diesem Jahr machten sich die Ellgauer auf den Weg, dieses Mal allerdings zum neu renovierten Kreuz an der Verbindungsstraße zwischen Ellgau und Nordendorf. Der Ellgauer Obst- und Gartenbauverein und die Waldgenossenschaft Ellgau ermöglichten die Renovierung des Kreuzes. Pfarrer Linson Thatill, der Hausgeistliche von Holzen, spendete dem Wegkreuz den kirchlichen Segen. Die Musikkapelle Ellgau begleitete die gläubige Gemeinde bei ihrem Gesang, die Freiwillige Feuerwehr Ellgau sorgte für die Sicherheit der Mitfeiernden. Mit dabei auf dem Bittgang waren auch die Ellgauer Vereine mit ihren Fahnenabordnungen. Auf dem Kirchhof gab es bei einer Brotzeit noch die Möglichkeit zur Begegnung.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Kirchencafé Juni 2018 in Ellgau

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich die Gemeinde vor dem sonntäglichen Gottesdienst zum Kirchencafé im Freien. An freundlich gedeckten Tischen schmeckte die Tasse Cappuccino oder Kaffee ausgezeichnet. Beim „small talk“ wurde so manche nicht nur kirchliche Neuigkeit ausgetauscht. Zeitgleich wurden Waren aus fairem Handel verkauft.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp, aus datenschutzrechtlichen Gründen leicht verändert)


Kirchencafé in Ellgau im Monat Mai

Sehr gut besucht war das monatliche Kirchencafé nach dem sonntäglichen Gottesdienst am Muttertag. Sogar Pater Norman, der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf hatte Zeit für eine gute Tasse Tee und nette Gespräche. Die feierliche Eucharistie wurde vom Kirchenchor Ellgau unter Konrad und Elke Eser musikalisch umrahmt. Für die Organisation des Kirchencafés zeichneten dieses Mal Susan Crawley und Erwin Landherr verantwortlich.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Festliche Maiandacht in St. Ulrich in Ellgau

Blühendes Leben – Maria

 

Der Monat Mai ist in besonderem Sinne der Gottesmutter Maria gewidmet. Lektoren gestalteten die Maiandacht in der Ellgauer St. Ulrichskirche, die unter dem Thema „Blühendes Leben – Maria“ stand. Besinnliche, meditative Texte führten durch das Leben Mariens, angefangen von der Verkündigung des Engels Gabriel über die Geburt im Stall von Bethlehem;  die Texte führten auch unter das Kreuz und erzählten von der Aufnahme Mariens in den Himmel. Der Kirchenchor unter der Leitung von Elke und Konrad Eser umrahmte mit festlichen Marienliedern.  

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)

 


OSTERN 2018

Das Foto zeigt den Auferstandenen in der Ellgauer St. Ulrichskirche.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Osterlicht ist der Morgenglanz nicht dieser, sondern einer neuen Erde.“ (Gertrud von Le Fort)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Die Ellgauer Osterkerze 2018

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Heilig-Grab-Andacht zum Karfreitag in der Ellgauer St. Ulrichskirche

Mesnerin Simone Götzfried hatte das Heilige Grab vor dem Volksaltar in der St. Ulrichskirche in Ellgau aufgebaut. Der Beter konnte im Gotteshaus still vor der Grabstätte Jesu im Gebet verweilen. Drei Lektoren gestalteten am späteren Nachmittag eine Grabandacht mit dem Thema „Begegnungen“. Der Kirchenchor Ellgau unter der Leitung von Elke und Konrad Eser umrahmte die Heilig-Grab-Andacht mit dem passenden Liedgut.

 

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Diözesane Rätschaktion in Ellgau eröffnet

 

 

 

Für die politische Gemeinde Ellgau und besonders für die Pfarrgemeinde St. Ulrich war der Montag in der Karwoche ein ganz besonderer Tag. Um 10:00 Uhr wurde die diözesane Rätschaktion mit einem Wortgottesdienst in Ellgau eröffnet. Die musikalische Leitung lag in den Händen der Ministrantinnen Claudia, Maria und Veronika. Die Wortgottesfeier gestalteten Pater Norman d´Souza, der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf und Pfarrer Ulrich Lindl, Aufsichtsratsvorsitzender der „aktion hoffnung". Pfarrer Ulrich Lindl bezeichnete die Ministrantinnen und Ministranten, die aus den zehn Orten der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf nach Ellgau gekommen waren als „Muntermacher, die die Leute mit ihren Rätschen aufwecken sollen". In drei Workshops setzten sich die „Minis" mit der „Eine-Welt-Arbeit" und dem diesjährigen Spendenprojekt auseinander. Anton Stegmair, Bildungsreferent in der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden im Bistum stellte während der Wortgottesfeier das Projekt anhand einer Bilderschau vor. Mit dem Erlös der Spenden (Spendenmöglichkeit jeweils in der Osternacht) werden in diesem Jahr junge Menschen in den Kriegsgebieten Irak, Libanon, Afghanistan und in einigen afrikanische Ländern unterstützt. Da sie in Kriegs- und Krisengebieten leben, besteht kaum die Möglichkeit auf eine Ausbildung. Der Projektpartner der „aktion hoffnung", die Ordensgemeinschaft der Jesuiten hat unter dem Namen „Jesuit Worldwide Learning" deshalb vor acht Jahren ein Online-Studienprogramm entwickelt, mit dem junge Erwachsene von zu Hause aus lernen und studieren können. Alle Spenden aus der Rätschaktion tragen dazu bei, dass das Angebot weiter ausgebaut werden kann. Im Jahre 2019 sollen mit der Unterstützung der Rätschaktion 10000 Studenten ihr Grundstudium absolvieren können. Kurz vor 12:00 Uhr zogen die Ministranten, die an diesem Vormittag von Johannes Müller von der „aktion hoffnung", Anton Stegmair, Bildungsreferent in der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden und Harald Weber vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Augsburg betreut wurden, zum Ellgauer Dorfplatz vor dem Rathaus. Pfarrer Norman und Bürgermeister Manfred Schafnitzel eröffneten Punkt 12:00 Uhr auf dem Ellgauer Dorfplatz mit der größten Rätsche der Welt die diözesane Rätschaktion. Die Ministranten hatten sogar einen Ministranten-Rap eingeübt. Neben der größten Rätsche der Welt erklangen auch die vielen mitgebrachten Rätschen der Ministranten, um mit ihrem Krach auf die Not vieler junger Menschen in Krisengebieten dieser Erde aufmerksam zu machen. Mit ihren Rätschen ziehen die Ministranten in der Diözese Augsburg am Karfreitag und Karsamstag durch die Straßen und erinnern die Gläubigen an die Gottesdienste, denn von Gründonnerstag bis zur Osternacht verstummen die Kirchenglocken. Elmar und Manfred Jung sowie Martin Koch reparierten vor einigen Jahren die beiden Ellgauer Rätschen, die jahrelang auf dem Dachboden der Kirche vor sich hinschlummerten. Auch heuer werden in Ellgau die lauten Holzinstrumente zum Einsatz kommen, eine alte Tradition, die bewahrt werden sollte.

 

 

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Feierliche Palmprozession in St. Ulrich, Ellgau

In einer feierlichen Prozession zog die gläubige Gemeinde in das Gotteshaus ein
In einer feierlichen Prozession zog die gläubige Gemeinde in das Gotteshaus ein

Bei strahlendem Sonnenschein versammelte sich die gläubige Gemeinde in der Gartenstraße. Nach seiner Begrüßung – hier freute er sich besonders über die Kommunionkinder mit ihren Palmbuschen - segnete Pfarrer Konrad Maria Bestle die mitgebrachten Palmzweige. Anschließend zogen die Mitfeiernden in einer Prozession in das Gotteshaus.  In der Eucharistie wurde bereits die Passion vorgetragen. Pfarrer Konrad Maria Bestle, der die vergangenen eineinhalb Jahre in England arbeitete, wird Pater Norman, den Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf bis zum August diesen Jahres als Seelsorger unterstützen. Christina Schädle vom gemeinsamen Pfarrgemeinderat hieß den Geistlichen in der Pfarreiengemeinschaft willkommen.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Fastenandachten in St. Ulrich, Ellgau

In der Fastenzeit wird in der Ellgauer St. Ulrichskirche jeweils am Mittwoch eine Fastenandacht gefeiert. Verantwortliche Lektoren bereiten diese wöchentlich unter einem anderen Themenschwerpunkt vor. Die letzte Fastenandacht stand unter dem Motto „Der Kreuzweg des Franziskus“. Mesnerin Simone Götzfried hatte dazu ein schlichtes Kreuz auf einem violetten Tuch vor den Altar gelegt. Während der Andacht durften die Mitfeiernden eine Kerze für einen Dank aber auch eine Bitte entzünden. Am kommenden Mittwoch, dem 28. März 2018 wird um 18:00 Uhr der Kreuzweg in St. Ulrich gebetet.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kirchencafé in Ellgau: 4. Fastensonntag

Gabi Stemmer und Daniela Malik, die für die Durchführung des Kirchencafés verantwortlich zeichneten,  hatten die Tische liebevoll mit Tulpen, Plätzchen und bunten Schokoladeneiern dekoriert. Gerne folgten die Mitfeiernden nach der Eucharistie zum vierten Fastensonntag der Einladung zu einer guten Tasse Cappuccino, Kaffee oder Tee in das Pfarrheim. Bei einem gemütlichen Plausch konnte so über „Gott und die Welt“ geredet werden. In seiner Ansprache während des Gottesdienstes erläuterte Pater Norman D´Souza die Bezeichnung „Laetare“ (Freuet euch!)  für den vierten Fastensonntag. „Die Menschen freuten sich früher, weil die Hälfte der Fastenzeit vorüber war. Auch wir sollten unserer Freude Ausdruck verleihen“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Fastenessen mit Pater Norman

Zuerst feierte er mit den Gläubigen die sonntägliche Eucharistie zum 1. Fastensonntag, anschließend lud der Geistliche zum Fastenessen in das Ellgauer Pfarrheim ein. Über 50 Mitfeiernde folgten der Einladung und ließen sich von „ihrem“ Pfarrer ein indisches Mahl servieren. Und so sah der Speiseplan aus: viel Gemüse, Reis, Kartoffeln und Hackfleisch, abgeschmeckt mit typisch indischen Gewürzen wie beispielsweise Ingwer. „Ich koche schon immer sehr gerne, auch in Deutschland muss es immer wieder ein Gericht aus meiner Heimat Indien sein und es muss sehr gut gewürzt sein“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf. Den Gästen schmeckte es vorzüglich. Die Vorarbeiten zum Fastenmahl fanden mit einigen Freiwilligen bereits am Samstagnachmittag statt. Für seine Kochkünste erhielt der Priester kräftigen Applaus. Die Körbchen mit den freiwilligen Spenden für die Mission nach Indien waren schließlich gut gefüllt. In St. Ulrich kamen über 300 Euro zusammen. In den nächsten Wochen stehen noch mehrere Einladungen des Pfarrers zum Fastenessen innerhalb seiner Pfarreiengemeinschaft an.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Fotosafari durch die Ellgauer Bücherei

Elisabeth Wagner-Engert und Hildegard Schafnitzel vom Ellgauer Büchereiteam hatten sich gut auf diesen Nachmittag vorbereitet. Sie freuten sich über die Mädchen aus der zweiten Klasse der Ellgauer Grundschule, die sich zur Fotosafari angemeldet hatten. Jede durfte aus einer Reihe ausgewählter Bücher ihr Lieblingsbuch vorstellen und das Spannende daran war, auch noch den Titel des Buches zu erraten. Die Geschichte vom Rübchen, das so groß gewachsen war, dass es nicht mehr aus der Erde gezogen werden konnte, stellten die Kinder auch spielerisch dar. Sie waren auch begeistert, als ihnen Elisabeth Wagner-Engert aus verschiedenen Kinderbüchern vorlas. Anschließend schmökerten sie nach Herzenslaune in der
reichen Auswahl der neu belebten katholischen öffentlichen Pfarrbücherei in Ellgau. Helga Schöpf und Gaby Bobinger vom Büchereiteam, die an diesem Nachmittag für die Ausleihe zuständig waren, freuten sich darüber, dass die Kinder einige Bücher für den Lesespaß nach Hause mitnahmen.

 

(Text (leicht verändert) und Bild von Rosmarie Gumpp)


Helferkreisfrühstück für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in St. Ulrich, Ellgau

Strahlende Gesichter beim Helferkreis-Frühstück im Ellgauer Pfarrheim. Erna Zwerger koordiniert seit 40 Jahren die Frauen des Ellgauer Helferkreises. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Wagner-Engert bedankte sich bei den Frauen
Strahlende Gesichter beim Helferkreis-Frühstück im Ellgauer Pfarrheim. Erna Zwerger koordiniert seit 40 Jahren die Frauen des Ellgauer Helferkreises. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Wagner-Engert bedankte sich bei den Frauen

„Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie diesen Dienst in der Pfarrgemeinde St. Ulrich schon seit vielen Jahren ausführen“, so die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Wagner-Engert beim Helferkreisfrühstück im Ellgauer Pfarrheim. Der Helferkreis übernimmt das Verteilen der Oster- und Weihnachtspfarrbriefe und sonstiger kirchlicher Nachrichten in jeden Haushalt. So werden auch Menschen, die nicht regelmäßig zum Gottesdienst kommen über das kirchliche Leben in der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf informiert. Elisabeth Wagner-Engert dankte den Frauen für ihren zuverlässigen Dienst und überreichte ein kleines Blumenpräsent. Erna Zwerger koordiniert seit 1978 den Helferkreis. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende dankte der rüstigen 90-Jährigen, die immer noch aktiv mit dabei ist. „Ich mache diese Arbeit gerne, aber ohne unsere Frauen würde dies nicht gehen“. Nicht mehr aktiv, aber von Anfang an viele Jahre mit dabei war auch Maria Berchtenbreiter, die wie Hedwig Schröttle gerne zum Frühstück kam. Hedwig Schröttle übergab ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Zwischenzeit generationenübergreifend an ihre Tochter Lore Steppich. Bis vor wenigen Jahren gehörte auch die Caritas-Haussammlung zu den Aufgaben des Helferkreises. Gerne tauschten sich die Frauen des Helferkreises über vergangene Zeiten aus und freuten sich über das leckere Frühstück, das Josefine Stuhler und Birgit Weber vom Ellgauer Kirchenteam liebevoll vorbereitet hatten.

 

(Text von Rosmarie Gumpp (leicht verändert), Bild von Elisabeth Wagner-Engert)


„Fotosafari durch die Ellgauer Bücherei“

Elisabeth Wagner-Engert aus Ellgau liebt Bücher und liest ausgesprochen gerne. Auf Initiative der Mitarbeiterin des St. Michaelbundes im Haus St. Ulrich in Augsburg wurde die bestehende Pfarrbücherei in Ellgau neu belebt. Die Kirchengemeinde und die Kommune teilten sich die Kosten. Die politische Gemeinde Ellgau unterstützte das Vorhaben im Jahre 2017 mit 5000 Euro, weitere 5000 Euro kommen in 2018 dazu. Hell, freundlich, mit neuen Regalen, einer entsprechenden EDV-Ausstattung und einem interessanten Buchschatz lädt die öffentliche katholische Bücherei Ellgau ab sofort zum Besuch ein. Nach Herzenslust kann jeweils am Sonntag nach dem Gottesdienst in Büchern und Zeitschriften geschmökert werden. Den Sonntagsdienst wird auch weiterhin Susanne Hurler übernehmen, die schon seit vielen Jahren die Sonntagsauseihe versieht. Unterstützung erhält sie von einem Büchereiteam, das jeweils donnerstags zwischen 16:30 Uhr und 18:00 Uhr im Einsatz sein wird. Damit die „neue“ Pfarrbücherei noch mehr in den Focus der Öffentlichkeit gelangt, gab es am Donnerstag, 15. Februar 2018 – also in den Faschingsferien – ab 15:00 Uhr eine Fotosafari durch die Ellgauer Bücherei. Hierzu waren besonders die Kinder der 1. und 2. Klasse eingeladen, selbstverständlich war jeder willkommen. Die Aktion war zwischen 15:00 Uhr und 16:30 Uhr anberaumt; anschließend bestand für Geschwister und Eltern eine Ausleihzeit. In der neu belebten Bücherei findet der interessierte Leser ein interessantes Angebot vor: Neben dem Schwerpunkt auf Kinderbücher (von Pappbilderbüchern für die Allerkleinsten über Bücher für Leseanfänger bis zu spannenden Jugendromanen) reicht die Palette hin zu Biografien bekannter und weniger bekannter Persönlichkeiten, zu Unterhaltungsromanen, Zeitschriften für Haus und Garten sowie das inzwischen wieder sehr beliebte Handarbeiten. Aber auch wer sich über regionale und aktuelle Themen informieren möchte, findet in der kleinen aber feinen Ellgauer Bücherei Lesestoff. Demnächst besteht für die Vorschulkinder aus Ellgau die Möglichkeit, den Bibliotheksführerschein zu absolvieren. Im Dezember 2017 und am 10. Februar fanden Spielenachmittage in der Bücherei/Pfarrheim statt, die vom Asyl-Helferkreis organisiert wurden. Das engagierte Büchereiteam um Elisabeth Wagner-Engert schaut gerne in die Zukunft. So ist zum Welttag des Buches am 23. April eine Aktion mit der örtlichen Grundschule angedacht. Weiterhin steht der Begriff eines generationenübergreifenden „Erzählcafés“ im Raume. Besonders aber freuen sich die lesefreudigen Damen des Büchereiteams auf viel Besuch am kommenden Donnerstagnachmittag, 15. Februar zwischen 15:00 Uhr und 16.30 Uhr wenn es heißt: Auf geht´s zur „Fotosafari durch die Ellgauer Bücherei“.

 

(Text von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Eucharistiefeier mit Tauferneuerung

Pater Norman feierte die sonntägliche Eucharistie in St. Ulrich in Ellgau. Im Rahmen der diesjährigen Vorbereitung auf das Sakrament der Eucharistie erneuerten die Kommunionkinder und mit ihnen auch alle Mitfeiernden ihr Taufversprechen. Angeleitet durch ein Vorbereitungsteam gestalteten die Kommunionkinder durch Kyrie-Rufe, Fürbitten und meditative Gedanken zum Thema „Taufe“ die Messfeier mit. In einem Predigtgespräch erläuterte Pfarrer Norman D´Souza, der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf den Kindern das Sakrament der Taufe. Anschließend segnete er Kreuze für die Kommunionkinder, die sie von ihren anwesenden Taufpaten umgehängt bekamen; zugleich zeichneten die Paten ein Kreuz auf die Stirn ihrer ehemaligen Täuflinge. Beim Vaterunser bat der Geistliche die Kinder um den Altar. In allen Gottesdiensten der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf fand an diesem Wochenende die Tauferneuerung statt.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Sternsingergruppen in Ellgau unterwegs

Auch in Ellgau waren in diesem Jahr wieder die Sternsinger unterwegs. Insgesamt 31 Buben und Mädchen machten sich in neun Gruppen an zwei Tagen auf den Weg, um den Menschen den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen zu bringen. Gleichzeitig erbaten sie eine Spende für Kinder in Indien. Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit. Die Ellgauer Sternsinger ersammelten die stolze Summe von 2803 Euro, die zur Hälfte an Schwester Antonie Zwerger in die Mission nach Brasilien gehen. Der andere Teil soll Kindern in Indien helfen, dass sie nicht mehr arbeiten müssen, sondern eine Schule besuchen können. Susanne Hurler zeichnete auch in diesem Jahr für die Organisation der Sternsingerarbeit verantwortlich.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Das Jesuskind lädt zum Innehalten ein

Das Ellgauer Jesulein lädt in der St. Ulrichskirche zum Beten, Verweilen und Innehalten ein. Pfarrer Norman d´Souza freute sich über den guten Besuch der Christmette an Heiligabend. Susanne Hurler hatte mit 17 Kindern (ab der 1. Klasse) das Krippenspiel einstudiert. Sie schrieb die Szenen um das Wunder von Bethlehem selbst und gab ihm den Namen „Anja hilft dem Christuskind“. In seiner Ansprache verdeutlichte Pater Norman, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist. „Wenn wir später unsere Geschenke auspacken, freuen wir uns darüber, aber die größte Freude sollte für uns das Kind in der Krippe sein“. Prälat i. R. Dr. Dietmar Bernt zelebrierte am zweiten Weihnachtsfeiertag (Stephanustag, erster Märtyrer) die feierliche Eucharistie in Ellgau. Er ging auf den ersten Blutzeugen Christi in seiner Predigt ein. Der Kirchenchor unter Konrad (Dirigent) und Elke Eser (Orgel) hatte die Kempter-Messe einstudiert und umrahmte den Festgottesdienst.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Familiengottesdienst in St. Ulrich Ellgau

Sehr gut besucht war der Familiengottesdienst in der Ellgauer St. Ulrichskirche. Das Vorbereitungsteam um Bettina Dittrich, Ombeline Monfroy und Marianne Wagner wählte das Thema „Wir bereiten den Weg für die Ankunft des Herrn“. Beim Kyrie räumten die Kinder Stolpersteine aus dem Weg wie beispielsweise Stolz, nachträglich sein oder
Egoismus. Prälat i. R. Dr. Dietmar Bernt führte ein kindgemäßes Predigtgespräch, bei dem die Begriffe„Evangelium“ und „Prophet“ geklärt wurden. „Mit Johannes dem Täufer sind wir auf dem Weg zur Krippe, denn dort erwartet uns das Licht der Welt, Jesus Christus“. Die Freude darauf kam in den Fürbitten zum Ausdruck. Beim gemeinsamen Vater unser versammelte der Ruhestandsgeistliche die Kinder um den Altar. Die Gruppe „Generations“ unter der Leitung von Hubert Malik gestaltete die feierliche Eucharistie zum zweiten Advent musikalisch. Zur Erinnerung an den Familiengottesdienst durfte jeder Mitfeiernde ein Teelicht mit nach Hause nehmen.


Adventssingen mit Adventsmarkt in Ellgau

Das Ellgauer Adventssingen gibt es bereits so lange wie die „neue“ Ellgauer Kirche. Seit 23 Jahren zeichnet die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins für die Organisation und Durchführung des alljährlichen Adventskonzertes verantwortlich. Josefa Zwerger, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, entbot ein Grußwort. Eine stimmungsvolle Stunde zu Beginn der adventlichen Tage ermöglichten Blechfrei, die Klarinettengruppe des Musikvereins Ellgau, der Kirchenchor Ellgau, das Vokalensemble Somesing und die Kinder-
singgruppe des Obst- und Gartenbauvereins. Die Gruppe Blechfrei eröffnete das Adventskonzert mit „Auf dem Berge da gehet der Wind“, anschließend folgten „Für´s Gmüat“, eine Volksweise aus Salzburg und „Volksliedchen und Märchen“. Aus der Gegend zwischen Donauwörth und Dillingen kommen die sechs Sängerinnen und zwei Sänger des Vokalensembles Somesing. Unter der Leitung von Eva Horner zeigte die Gruppe, die auch Mitglieder der „PiccaDilly´s“ sind, ihr gesangliches Können, das von deutschen adventlichen Liedern über internationales Liedgut (beispielsweise „God so loved the world“ und „La nuit“) reichte. Josefine Stuhler leitete mit Adventsgedanken in den zweiten Teil des nachmittäglichen Konzertes über. Elke Eser an der Orgel und Christine Schmid, Querflöte sorgten für die musikalische Einleitung. Der zweite Teil wird alljährlich vom Kirchenchor Ellgau unter der Leitung von Konrad und Elke Eser gestaltet. „Öffnet die Tore“, „Hör in den Klang der Stille“ und „Seht das Wunder ist geschehen“ - so die gesanglichen Beiträge des Kirchenchores. Ihren ersten Auftritt unter der Leitung von Sabine Zwerger hatten die Kinder der Singgruppe des Obst- und Gartenbauvereins. Sie sangen aus vollen
Kehlen „Im Advent, im Advent“ (Detlev Jöker) und Rolf Zuckowskis „……und Frieden für die Welt“. Beeindruckend endete das diesjährige Ellgauer Adventssingen mit dem „Adventsjodler“, gemeinsam gesungen vom Kirchenchor Ellgau und dem Vokalensemble Somesing, dirigiert von Eva Horner. Abschließend bedankte sich Kaplan Hrudaya für das gelungene Adventskonzert und wünschte allen Besuchern eine gesegnete Adventszeit. Anschließend luden verschiedene Organisationen auf dem Kirchenvorplatz zum Adventsmarkt ein. Die Pfarrbücherei veranstaltete einen Tag der offenen Tür und für Kinder gab es ein Bilderbuchkino. Passend zur Jahreszeit fing es beim Marktbesuch leicht zu schneien an.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Jakob und die Himmelsleiter

Reges Treiben herrschte gegen Mittag in der Ellgauer Mehrzweckhalle. Die rund 100 Buben und Mädchen konnten sich noch sportlich betätigen, bevor der Kinderbibeltag startete. Seit vielen Jahren ist am unterrichtsfreien Buß- und Bettag für die Pfarreiengemeinschaft Nordendorf der Kinderbibeltag. Dieses Jahr stand er unter dem Motto „Jakob und die Himmelsleiter“. Unter der Regie von Sonja Schafnitzel bereiteten sich rund 20 Frauen auf ihre Arbeit in den Workshops mit den Jungen und Mädchen vor. Silke Hirschbeck begleitete auf ihrer Gitarre das Lied zum Kinderbibeltag „Heute ist ein schöner Tag.“
Pfarrer Norman D´Souza hieß sowohl die Teilnehmer als auch ihre Betreuerinnen herzlich willkommen und meinte: „Gott spricht zu uns durch die Bibel.“ Ein szenisches Spiel zu Beginn des Kinderbibeltages verdeutlichte das diesjährige Thema „Jakob und die Himmelsleiter“. Die jungen Akteure zeigten in ihrem Anspiel wie Jakob seinen Bruder Esau um dessen Erstgeburtsrecht betrog. Er muss fliehen und hat auf der Flucht den berühmten Traum mit der Himmelsleiter. Nach vielen Jahren in der Fremde kehrt er mit seiner eigenen Familie heim und bittet seinen Bruder Esau um Vergebung. Sonja Schafnitzel, Christine Eß, Birgit Weber und Daniela Malik zeichneten für das szenische Spiel verantwortlich. In verschiedenen Arbeitsgruppen beschäfigten sich die Schüler mit der diesjährigen Thematik. Pater Norman feierte mit allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen eine abschließende Andacht in der Ellgauer St. Ulrichskirche.


Ein Haus voll Glorie schauet

Vor 23 Jahren war in Ellgau Kirchweihe

Der 13. November 1994 wird vielen Ellgauern im Gedächtnis bleiben. Nach vierjähriger Bauphase wurde die neue St. Ulrichskirche durch den damaligen Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz geweiht. Mit dem neuen Ellgauer Gotteshaus ist der Name Hermann-Josef Lampart eng verbunden. Geistlicher Rat i.R. Hermann-Josef Lampart war von 1988 bis 2000 Pfarrer in Nordendorf und Ellgau. Er war einer der Hauptorganisatoren des Ellgauer Kirchbaus. Und so ließ es sich der inzwischen 89-jährige Geistliche nicht nehmen, am Sonntag vor dem 23. Weihejubiläum in St. Ulrich die Eucharistie in „seiner“ Kirche zu feiern zusammen mit Prälat i.R. Dr. Dietmar Bernt. Beide Priester verbringen in der Zwischenzeit ihren Lebensabend bei den barmherzigen Schwestern in Augsburg-Göggingen. „Sie wissen, dass es mich immer wieder in Ihre Kirche herzieht. Bleiben Sie Ihrer Kirche treu, nicht nur dem Gebäude sondern der Gemeinschaft, dass wir alle zusammen lebendige Steine werden,“ so Geistlicher Rat i.R. Hermann-Josef Lampart. Der Kirchenchor unter Elke und Konrad Eser umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Gerne suchten beide Priester nach dem Gottesdienst das persönliche Gespräch mit den Mitfeiernden beim Kirchencafé.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)


Die Kommunionkinder stellten sich vor

Am letzten Sonntag im Oktober stellten sich in der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf die Erstkommunionkinder 2018 vor. Die Vorbereitungen laufen unter dem Motto „In Gottes Hand geborgen“. In St. Ulrich in Ellgau freuten sich zwei Mädchen und acht Jungen, dass sie sich namentlich im Gottesdienst den Mitfeiernden vorstellen durften. Sie erzählten, was sie alles mit ihren Händen „machen“ können. Auch die Kyrie-Rufe und die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen. Der leitende Pfarrer Norman D´Souza zeigte in einem Predigtgespräch mit den Kindern die Bedeutung der Erstkommunion auf: „Gott lädt dich ein, auch deine Mama und deinen Papa“.  Der Kirchenchor unter Elke und Konrad Eser umrahmte den Vorstellgottesdienst feierlich. Am Ende der Eucharistie verteilten die Kommunionkinder Namenszettelchen mit der Bitte um das Gebet.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Das Ellgauer Kirchen-Café feierte seinen 5. Geburtstag

Das Organisationsteam Gabi Stemmer und Daniela Malik hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Gäste nach dem sonntäglichen Gottesdienst mit Prälat Dr. Dietmar Bernt zu bewirten. Eine liebevolle herbstliche Dekoration lud an den Stehtischen bei einer guten Tasse Cappuccino oder Kaffee zum gemütlichen Plausch über „Gott und die Welt“ ein. Zum 5. Geburtstag gab es sogar Sekt und selbstgebackenen Kuchen. Vor fünf Jahren fand auf Initiative des damaligen Leiters der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf Franz Walden ein Austauschtreffen statt. Birgit Häusler hatte die Idee, doch die Möglichkeit zu schaffen, nach dem Besuch des Gottesdienstes noch eine Verweilmöglichkeit zu schaffen. Elmar Jung erzählte, dass es früher nach der sonntäglichen Eucharistie eine „Gmoind“ gab. Hier blieben die Menschen stehen und hörten sich die Bekanntmachungen des Bürgermeisters an. So entstand dann die Idee unter Federführung der Vorsitzenden des gemeinsamen Pfarrgemeinderates Elisabeth Wagner-Engert im Ellgauer Pfarrheim ein sogenanntes „Kirchen-Café“ zu eröffnen. Seit fünf Jahren erfreut sich dieser monatliche Treff großer Beliebtheit. Es ist Zeit für ein gutes Gespräch, es besteht die Möglichkeit in der Pfarrbücherei ein Buch auszuleihen oder in den neuen Büchern zu schmökern, es ist schön, bekannte und immer wieder auch „neue“ Gesichter zu entdecken. Fünf Organisationsteams mit zwölf Personen sorgen abwechselnd für die Bewirtung der Besucher. Bilder und Schnappschüsse über fünf Jahre Kirchen-Café von Rosmarie Gumpp ließen so manche Erinnerung wach werden. Nach dem Gottesdienst boten Elisabeth Wagner-Engert und Simon Malik Waren aus fairem Handel zum Verkauf an.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Neue Messdiener eingeführt

Während der sonntäglichen Eucharistie begrüßte Kaplan Hrudaya vier neue Ellgauer Ministranten. Er beglückwünschte sie zum freiwillig gewählten Dienst am Altar. „Es ist eine sehr schöne Aufgabe, die ihr euch ausgesucht habt“. Der Geistliche segnete die neuen Ministrantenkreuze, die dann Oberministrant Alex Grotz den Neuen umhängte.

 

Nach vielen Jahren beendete die Ministrantin Michaela Lindenmayr ihren Dienst. Sie wurde mit einem Geschenk verabschiedet.

 

Auf dem Foto freuen sich die Ellgauer „Minis“ zusammen mit Kaplan Hrudaya, Mesnerin Simone Götzfried, Oberministrant Alex Grotz und den neuen Messdienern in der ersten Reihe: Lukas Zwerger, Amelie Stemmer, Veronika Wech und Hanna Schweitzer. Michaela Lindenmayr wurde nach vielen Jahren verabschiedet

 

(Text: Rosmarie Gumpp, aus Datenschutzgründen leicht verändert, Bild: Martin Koch)


Das Erntedankfest gefeiert

Prälat Dr. Dietmar Bernt feierte in St. Ulrich in Ellgau eine feierliche Eucharistie zum Erntedankfest. In seiner Ansprache erinnerte der Geistliche daran, dass wir innehalten sollten, um danke zu sagen. „Es ist Gottes Allmacht, die alles wachsen und gedeihen lässt und dessen Gesetze die Menschen anwenden“. Weiter verinnerlichte der Ruhestandsgeistliche den Mitfeiernden, „dass wir dankbar sein dürfen in Frieden und Freiheit zu leben, dankbar sollten wir aber auch für die Menschen um uns herum sein, die uns gut tun“.  Dr. Dietmar Bernt führte aus, dass der Mensch zur Habgier neige, keiner sei davon ausgeschlossen. Auch in diesem Jahr gestaltete der Ellgauer Obst- und Gartenbauverein unter Anleitung von Josefa Zwerger den geschmackvollen Erntedankaltar. Passende Lieder aus dem „Ad Majorem“ umrahmten den Festtagsgottesdienst. Der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser trug mit einigen Liedern zur musikalischen Umrahmung bei. Nach der Eucharistie konnten bei Elisabeth Wagner-Engert Waren aus fairem Handel eingekauft werden. Die Ministranten boten gegen eine freiwillige Spende Minibrote an. Die „Aktion Minibrot“ der Katholischen Landvolkbewegung unterstützt seit vielen Jahren mit diesen Einnahmen Projekte im Senegal und in Rumänien.

 

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)


Neue Kerzen für die Ellgauer Kirche

Simone Götzfried und Susanne Hurler waren wieder kreativ. Die Ellgauer Mesnerin, die jahrelang die Osterkerze alleine entwarf und herstellte, fand Unterstützung bei Susanne Hurler, die sich seit vielen Jahren in der kirchlichen Jugendarbeit und in der Pfarrbücherei engagiert.  Beide hatten die Idee, neue Apostelkerzen zu gestalten. Bald werden die zwölf Kerzen mit ihrem Licht von den Apostelkerzenhaltern in den Gottesdienst strahlen. Die Idee entstand Susanne Hurler während der Predigt am Pfingstfest. Deshalb versah sie – nach Rücksprache mit Mesnerin Simone Götzfried – die zwölf Kerzen mit der Flamme des Heiligen Geistes, mit dem Kreuzzeichen, dem jeweiligen Apostelnamen und dessen Gedenktag (Namenstag). Stolz präsentieren Susanne Hurler (links) und Mesnerin Simone Götzfried (rechts) die neuen Kerzen für die Pfarrkirche St. Ulrich in der Kapelle des Gotteshauses.

(Text und Bilder von Rosmarie Gumpp)

Das Kirchen-Café hatte wieder geöffnet

Am zweiten Sonntag im September stellten sich Kaplan Hrudaya Raj Gade und die Gemeindereferentin Batistina Pavic während des Gottesdienstes in St. Ulrich vor. Kaplan Hrudaya wird in den Gemeinden der neuen Pfarreiengemeinschaft Nordendorf – Westendorf den leitenden Pfarrer Pater Norman im seelsorgerischen Dienst unterstützen. Batistina Pavic übernimmt als Gemeindereferentin pastorale Aufgaben. Nach der feierlichen Eucharistie boten Daniela und Simon Malik Waren aus fairem Handel an. Ebenso bestand die Möglichkeit, dem Kirchen-Café im 1. Stock des Pfarrheimes einen Besuch abzustatten. Das Organisationsteam Gabi und Walter Bobinger sowie Elvira Schombacher hatte die Tische liebevoll mit Sonnenblumen und Plätzchen dekoriert. Vielen Besuchern mundete der heiße Kaffee oder die Tasse Cappuccino. Ebenso konnten sich die Besucher bei Susanne Hurler mit Lesestoff aus der Pfarrbücherei eindecken.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp)

 


"Ewige Anbetung" in St. Ulrich in Ellgau

In tausenden von Pfarrgemeinden und Klöstern weltweit wird Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament rund um die Uhr verehrt und angebetet. In der Pfarrgemeinde St. Ulrich in  Ellgau geschieht dies jährlich am 3. September. Die versammelten Gläubigen fanden Zeit zum stillen Gebet, Wortgottesleiter lasen besinnliche und meditative Texte. Musikalisch gestaltete die Gruppe „Ecclesia Musica“ die „Ewige Anbetung“ mit Liedern von Albert Frey, Pater Norbert Becker und Tim Hughes sowie einigen Instrumentalstücken.  Die Gruppe besteht seit etwa zwei Jahren und tritt immer wieder bei kirchlichen Anlässen auf. Grundlage für die „Ewige Anbetung“ ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi in den Gestalten der Eucharistie.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


„Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun“Bilderbuchtheater im Ellgauer Ferienprogramm

Die neun Buben und Mädchen hörten gebannt zu, als ihnen Elisabeth Wagner-Engert und Hildegard Schafnitzel  den Inhalt des Kinderbuches „Das Gänseblümchen, die Katze und der Zaun“ erzählten. Die beiden Betreuerinnen aus dem Büchereiteam hatten im Rahmen des Ellgauer Ferienprogrammes in die Bücherei im Pfarrheim eingeladen. Kreativ wurden die Kinder als es darum ging, Stabfiguren für ein Sandtheater zu kreieren. Voller Freude spielten die Mädchen und Buben ihren Eltern und Großeltern die Geschichte vom einsam wachsenden Gänseblümchen, der Katze und dem dazugehörigen Zaun vor. Das Kinderbuch von Thomas Rosenlöcher und Verena Hochleitner lässt für Kinder die Liebe zur Natur und zum Kleinen herauslesen. Es ist eine feinfühlig-poetische Geschichte über Achtsamkeit und Respekt, über Vorurteile und Intoleranz, über die Verschiedenheit der Weltanschauungen. Das empfehlenswerte Kinderbuch wurde im Jahre 2015 mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

 

(Text von Rosmarie Gumpp, Bild von Christine Baumgärtner)


Mariä Himmelfahrt

Der 15. August wird in Bayern in vielen Regionen als Fest „Mariä Himmelfahrt“ gefeiert. Zum Brauchtum gehört an diesem Tag auch der Kräuterbüschel oder der Krautbund, der mindestens sieben Kräuter, manchmal auch mehr, enthalten soll. Im feierlichen Gottesdienst segnete Pater Jino die Kräuterbuschen in der Ellgauer St. Ulrichskirche. Der „Kräuterbüschel“ soll Heilkräfte besitzen, die sich die Landbevölkerung von jeher zunutze machte. Beispielsweise soll er unter dem Dachboden aufgehängt vor Blitzeinschlag schützen oder ins Viehfutter beigemengt die Gesundheit der Tiere erhalten. Neben dem Einbinden diverser Kräuter- und Heilpflanzen können auch noch bunte Blumen aus dem eigenen Garten hinzugefügt werden. Gefertigte Kräuterbüschel gibt es in Ellgau seit dem Jahre 1989. Josefine Stuhler erzählt, dass sie die Idee aus Thierhaupten mitgebracht hat. „Dort gab es in der Festwoche immer Kräuterbüschel zu kaufen“.  Sie brachte diesen Vorschlag in den Pfarrgemeinderat ein. „Wir wollten in der damaligen Zeit den Kirchbau finanziell unterstützen“, erzählt Josefine Stuhler. Alljährlich treffen sich im Hof der Familie Stuhler freiwillige Helferinnen zum Binden der Sträuße.  Heute unterstützen die Frauen, die zuvor schon die Kräuter in der Ellgauer Flur und aus dem eigenen Garten sammeln je zur Hälfte eine soziale Einrichtung und der andere Teil gehört für kirchliche Zwecke. In diesem Jahr brachten die rund 100 Kräuterbüschel, die alle verkauft wurden, genau 501 Euro ein.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kirchen-Café lud zum fröhlichen Plausch ein

Nach dem Sonntagsgottesdienst mit Prälat i.R. Dr. Dietmar Bernt öffnete das Ellgauer Kirchen-Café seine Pforten. Eine stattliche Anzahl Mitfeiernder traf sich zum gemütlichen Plausch bei einer guten Tasse Kaffee oder Cappuccino. Birgit Häusler und Heidrun Heider hatten liebevoll die Tische mit Blumen dekoriert und mit Plätzchen gedeckt. Sie servierten auch die heiße Köstlichkeit. Jung und Alt fühlte sich beim monatlichen Treffen im Pfarrheim gut aufgehoben.

 

(Text und Bild von Rosmarie Gumpp)


Kleinkindergottesdienst

Das Vorbereitungsteam freute sich über 22 Kinder und ihre Eltern, die mit Begeisterung an dem Gottesdienst teilnahmen.

Der Kleinkindergottesdienst fand am 02. Juli 17 parallel zum Patrozinium St. Ulrich in Ellgau statt. "Ich bin anders als du - das macht das Leben bunt" lautete das Motto dieser Feier. Nachdem die Kinder über die Einzigartigkeit und Unterschiede des Einzelnen nachgedacht und gesprochen hatten, gestaltete jedes Kind ein Tuch besonders und individuell, so wie jeder selbst auch ist. Anschließend hörten die Mitfeiernden, warum Ulrich so einzigartig und anders war.

 

(Text und Bilder von Gundula Thalhofer)


Patrozinium St. Ulrich Ellgau

Das Ellgauer Gotteshaus ist dem heiligen Ulrich geweiht. Dieser wird nicht nur als Patron in der Ellgauer Kirche verehrt, sondern ist auch der Schutzpatron – neben Afra und Simpert – der Diözese Augsburg. Im Jahre 955 verteidigte er als Bischof hoch zu Ross die Stadt Augsburg vor den herannahenden Ungarn. Ulrich wurde in Wittislingen geboren, studierte in der Schweiz und unterstützte als junger Geistlicher seinen bischöflichen Onkel. Später wurde er selbst Bischof.  Seine Attribute sind das Bischofsornat und der Fisch. Pater Jino feierte den Festgottesdienst zum „Ulrichstag“ in Ellgau, der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser umrahmte die festliche Liturgie. In seiner Predigt ging der Geistliche ausführlich auf die Vita des Heiligen ein, „der uns auch heute noch ein Vorbild sein sollte“. Zeitgleich fand im Pfarrheim ein Kindergottesdienst statt.

 

(Bilder und Text von Rosmarie Gumpp)


Feierliche Fronleichnamsprozession durch die Straßen Ellgaus

Am Fest „Fronleichnam“ und am darauf folgenden Sonntag feierten Pater Norman und Pater Jino eine festliche Eucharistie in Ellgau und in Ehingen. Viele Gläubige aus den Gemeinden und  der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf fanden sich zunächst zum Gottesdienst und der anschließenden Prozession durch die Dörfer ein. In seiner Ansprache erläuterte Pater Norman, dass das lebendig gewordene Brot anschließend in der Monstranz durch die Straßen getragen werde. „Jesus ist wahrhaft unter uns gegenwärtig“, so der Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf. In der Fronleichnamsprozession waren neben den vielen Mitfeiernden auch die diesjährigen Erstkommunionkinder,  die Abordnungen verschiedener Vereine sowie viele Familien mit ihren Kindern dabei. Die  Musikkapellen Ellgau und Ehingen umrahmten die Prozessionen. In Ellgau gestaltete der Kirchenchor die Prozession mit. Außderdem nahm auch die Mädchen-Jugendgruppe an diesem Fest des Glaubens teil.
 

(von Rosmarie Gumpp, leicht verändert)